Archiv für das Tag 'Kreidemuseum'

Nov 04 2009

Lohme – Nardevitz – Kreidebrüche – Lohme

Autor: . Abgelegt unter Jasmund

Eine Wanderung, die im Frühjahr durch die vielen Frühlingsblumen und die freie Sicht aufs Meer besticht, vor allem im Bereich des Uferweges. Wir starten am westlichen Ortsausgang von Lohme auf einem Feldweg, von dem nach einigen hundert Meter der Uferpfad abzweigt und in unterschiedlicher Höhe der Uferkante folgt.

Wir steigen dann hoch nach Nardevitz, nur im Sommer sollten Sie dem Uferweg noch ein paar hundert Meter folgen, dann sehen Sie unzählige, bis zu 2 m hohe Schachtelhalme. Dann kehren Sie zum Aufstieg nach Nardevitz zurück. In Nardevitz gehen wir über die Hügelkette – im Frühsommer finden Sie häufig Rapsfelder oder Klatschmohn in den Getreidefeldern – nach Süden in Richtung Opferstein und Kreidebrüche.

17 oberer kreidebruch Kopie

Oberhalb der Kreidebrüche haben wir einen herrlichen Ausblick über die Insel bis zum Kap Arkona und nach Hiddensee, im Süden sehen Sie den Kirchturm von Bergen.

Dann steigen wir hinab zum Lehrpfad im Kreidebruch Gummanz. Hier können Sie das 1998 eröffnete Museum Gummanzer Kreidebruch mit restaurierter Werkhalle besuchen. Im Museum erfährt der Betrachter alles über die Entstehung des weißen Goldes, wie Kreide auch genannt wird, und über die 200-jährige Geschichte des Abbaus, der Gewinnung und Verwertung der Kreide auf Rügen. Darüber hinaus erhält man einen Einblick in den technologischen Ablauf, da noch alte Schlemmbecken, die alte Transporttechnik sowie vielfältige Geräte der manuellen Kreidegewinnung zu bestaunen sind.

Auf einen abwechslungsreichen Wanderweg wird dem Besucher durch Hinweisschilder und Informationstafeln die im Kreidebruch vorhandene Flora und Fauna nahegebracht.

Vom Museum wir kehren in weitem Bogen über Poissen und Nipmerow nach Lohme zurück.

Streckenlänge: 18 km, An- und Abstiege, kaum asphaltiert

Ein Kommentar

Okt 11 2009

Glowe – Lohme (2)

Autor: . Abgelegt unter Jasmund

Nach der Besichtung der Kirche umrunden wir diese auf dem Weg zum Tempelberg mit schönem Ausblick auf den Jasmunder Bodden.

Auf dem ersten Teilstück nach Neddesitz, wo wir auf dem Radweg parallel zu Straße wandern, kann man im Herbst in den abgeernteten Maisfelder Kraniche beobachten, die zum Schauen und Fotografieren verleiten, allerdings durch Wanderer leicht aufgeschreckt werden und dann in Schwärmen auffliegen.

Vor der Feriensiedlung folgen wir über einen Hügel dem Wanderweg zum Kreidemuseum und Kreidebruch in Gummanz, wo uns schon von Weitem der sogenannte kleine Königsstuhl im Kreidebruch in hellem Weiß begrüßt, besonders schön ist es, natürlich, wenn er von der Sonne angestrahlt wird.

 12 kreideburch gummanz Kopie

Auf der Wanderung haben wir keine Zeit, das sehenswerte Museum mit seinem Freilichtbereich anzuschauen, sondern gehen am Rand des Kreidebruchs hoch zum kleinen Königsstuhl und genießen den Blick nach Bergen, Stralsund und Hiddensee.

Wir gehen wieder ein kleines Stück den Hügel hinunter und steigen dann in einem windgeschützt zwischen zwei Hecken verlaufenden Pfad hoch zum 2. Kreidebruch, umrunden diesen weiter ansteigend.

Auf der Höhe des 132 m hohen Kikberg haben wir nicht nur die Ausblicke wie vom kleinen Königsstuhl sondern auch auf die Schaabe und Kap Arkona.

Auf kaum erkennbarem Grasweg wandern wir zum Wald, durchqueren diesen und erreichen bei herrlichem Sonnenschein Nipmerow. Auf Feldwegen erreichen wir leicht fallend schließlich den hoch über dem Ufer gelegenen Ort Lohme.

Streckenlänge: 20 km Länge, mit Anstiegen, teilweise auf Radwegen neben der Straße

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