Archiv für das Tag 'Jasmunder Bodden'

Dez 22 2011

Weihnachtswünsche

Autor: . Abgelegt unter Allgemein

188 brennendes eis Kopie

Möge dir jeder Tag ,

der kommt,

eine besondere Freude bringen,

die dein Leben heller macht.

(irischer Segenswunsch)

PS: Das Bild wurde im Februar 2011 am Großen Jasmunder Bodden bei Lietzow aufgenommen

Keine Kommentare

Jul 12 2010

Lietzow – Binz (1)

Autor: . Abgelegt unter Jasmund

Wieder starten wir in Lietzow und gehen kurz am kleinen Jasmunder Bodden entlang, ehe wir durch ein kleines Waldstück, die berühmten Feuersteinfelder erreichen, eine geologische Besonderheit, die es sich anzusehen lohnt.

Feuersteinfelder ©walker

Feuersteinfelder ©walker

Die Feuersteinfelder bei Mukran sind einzigartig an der deutschen Ostseeküste. Sie liegen, teilweise bis zu 4 m dick, zwischen Mukran und Prora im Nordteil der schmalen Heide und sind ein bekanntes Ausflugsziel. Sie werden auch das „Steinerne Meer“ genannt und haben eine Fläche von 40 ha, bei einer Breite von 200 m und einer Länge von 2 km.

Feuersteine wurden und werden auch heute noch vom Meer aus den Kreideabbrüchen, z.B. auf der Halbinsel Jasmund ausgewaschen. Aus den feinen Teilen entstand der wunderschöne weiße Sandstrand der Prorer Wiek. Die schweren Findlingsblöcke blieben vor der Steilküste liegen. Die Feuersteine rollte die See bei starken Stürmen auf dem Meergrund entlang. Während einer Serie von starken Sturmfluten vor etwa 3.500 bis 4.000 Jahren wurden die Steine dann an diesem Ort angelagert.

1840 wurde die schmale Heide mit einem Kiefernwald bepflanzt, der heute die Feuersteinfelder eng umrahmt. Seit 1935, als das Gebiet unter Naturschutz gestellt wurde, konnten sich viele Bäume, Sträucher und weitere Pflanzenarten ungestört entwickeln. Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts und zuletzt von Mitte der 70er-Jahre bis Anfang der 90er-Jahre des 20. Jahrhunderts wurde durch teilweise Einzäunung und Wildbesatz versucht, die ca. 14 offen liegenden Feuersteinwälle vor einer zu starken Entwicklung der Vegetation zu schützen.

Wir durchqueren die Feuersteinfelder der Länge nach Richtung Süden, denen sich eine Heidelandschaft anschließt, ehe wir zum Strandwald und zum Strand wechseln und entlang der Proraer Wiek direkt am Wasser nach Süden wandern.

Keine Kommentare

Okt 11 2009

Glowe – Lohme (2)

Autor: . Abgelegt unter Jasmund

Nach der Besichtung der Kirche umrunden wir diese auf dem Weg zum Tempelberg mit schönem Ausblick auf den Jasmunder Bodden.

Auf dem ersten Teilstück nach Neddesitz, wo wir auf dem Radweg parallel zu Straße wandern, kann man im Herbst in den abgeernteten Maisfelder Kraniche beobachten, die zum Schauen und Fotografieren verleiten, allerdings durch Wanderer leicht aufgeschreckt werden und dann in Schwärmen auffliegen.

Vor der Feriensiedlung folgen wir über einen Hügel dem Wanderweg zum Kreidemuseum und Kreidebruch in Gummanz, wo uns schon von Weitem der sogenannte kleine Königsstuhl im Kreidebruch in hellem Weiß begrüßt, besonders schön ist es, natürlich, wenn er von der Sonne angestrahlt wird.

 12 kreideburch gummanz Kopie

Auf der Wanderung haben wir keine Zeit, das sehenswerte Museum mit seinem Freilichtbereich anzuschauen, sondern gehen am Rand des Kreidebruchs hoch zum kleinen Königsstuhl und genießen den Blick nach Bergen, Stralsund und Hiddensee.

Wir gehen wieder ein kleines Stück den Hügel hinunter und steigen dann in einem windgeschützt zwischen zwei Hecken verlaufenden Pfad hoch zum 2. Kreidebruch, umrunden diesen weiter ansteigend.

Auf der Höhe des 132 m hohen Kikberg haben wir nicht nur die Ausblicke wie vom kleinen Königsstuhl sondern auch auf die Schaabe und Kap Arkona.

Auf kaum erkennbarem Grasweg wandern wir zum Wald, durchqueren diesen und erreichen bei herrlichem Sonnenschein Nipmerow. Auf Feldwegen erreichen wir leicht fallend schließlich den hoch über dem Ufer gelegenen Ort Lohme.

Streckenlänge: 20 km Länge, mit Anstiegen, teilweise auf Radwegen neben der Straße

Keine Kommentare