Archiv für das Tag 'Sandstrand'

Nov 11 2010

Zu Johanni

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Der Besuch am Königsstuhl und die Sage um den Waschstein hat mich zu einer Kurzgeschichte angeregt, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte:

45 ablaufendes wasser mit spiegelungWie bei jedem Besuch auf seiner Lieblingsinsel Rügen ging Michael am frühen Morgen mit seiner kleinen Hündin Della an den Strand zum Joggen, während seine Frau Susanne noch in Morpheus Armen ruhte. Della raste immer wieder ins Wasser, biss in die auflaufenden Wellen. Dann sprang sie an Michael hoch und brachte ihn beinahe zu Sturz.

„Soll ich Stöckchen werfen?“ fragte er seine vierbeinige Begleiterin und schaute sich auf dem gesäuberten Badestrand um. Nach einiger Zeit fand er einen geeigneten Ast und warf ihn einige Meter in die Ostsee. Della kämpfte sich durch die Wellen, bis sie das Stöckchen erreichte und brachte es quer in ihrer Schnauze heraus.. Doch sie gab es nicht zurück, sondern raste Haken schlagend und von Michael verfolgt nach Norden. Dann blieb sie stehen, ließ das Stöckchen fallen, als Michael danach greifen wollte, schnappte sie es und rannte weiter.

Irgendwann überließ sie es Michael und er warf das Stöckchen weiter ins Meer. Sie rannte hinein, schwamm herum, aber das Stöckchen war hinter einer Welle, sodass sie es nicht sehen konnte. Dafür entdeckte sie einen anderen Gegenstand, packte ihn an der schmalsten Stelle und zog ihn hinter sich her:

„Was hast Du mir denn da gebracht?“ Della gab den algenbewachsenen Gegenstand frei und Michael erkannte eine alte, verkorkte, grüne Glasflasche, in der etwas drin zu sein schien.

„Soll ich die Flasche aufmachen, was meinst Du? Kommt dann ein böser Geist heraus? Soll ich oder soll ich nicht?“

Della schüttelte sich das Wasser aus dem Fell und schaute ihn erwartungsvoll an, sie wartete darauf, dass er die Flasche wieder ins Wasser warf. Schon wollte er die Flasche wegwerfen, aber als wissbegieriger Mann – nein, das war keine bloße Neugier – wollte er schon wissen, was in der Flasche sein könnte.

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Aug 25 2010

Lietzow – Binz (2)

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Wenn wir die ersten Häuser des Kolosses von Prora erreichen, verlassen wir den Strand, um diese gigantische Ferienanlage, die im 3. Reich begonnen, aber zu Beginn des 2. Weltkriegs wurden die Bauarbeiten eingestellt und das Projekt daher nie fertiggestellt, näher in Augenschein zu nehmen. Einige der 500 m langen Häuser, die vorgesehenen Verbindungsbauten wurden nicht mehr gebaut, sind nur noch Ruinen, andere sind zwar fast fertig, aber werden nicht genutzt und nur wenige Teile werden z.B. als Museen genutzt, wobei diese durch wechselnde Konzepte und auch Eigentümerwechsel immer in ihrem Bestand gefährdet sind.

Am vielleicht schönsten Sandstrand Rügens erreichen wir das größte Ostseebad Binz.

Strandpromenade Binz ©walker

Strandpromenade Binz ©walker

Das 1318 als Fischerdorf Byntze erstmals urkundlich erwähnt wurde. Den Aufschwung vom verschlafenen Dorf zum meistbesuchten Seebad auf der Insel Rügen verdankt Binz dem Fürsten zu Putbus. Um 1830 baden seine Gäste an der Mündung des kleinen Flüsschen Ahlbeck. Aufgrund fehlenden Wellengangs in Lauterbach, ließ der Fürst am Strand der Prorer Wiek Badebrücken bauen. In Schilfhütten und Badekarren konnten seine Gäste sich entkleiden und wurden in den Badekarren von Pferden ins Wasser gezogen. Die um die Jahrhundertwende entstandenen Hotels und Villen im Stil der Bäderarchitektur prägen das Ortsbild von Binz. Die vornehmlich zwischen 1890 und 1910 errichteten Villen, Pensionen und Hotels zeichnen sich durch reich ornamentierte, weiße Holzfassaden, Türmchen, Erker und viele Wintergärten und Balkonvorbauten mit Holzschnitzereien aus.

Vor wenigen Jahren wurde das Kurhaus als Wahrzeichen von Binz komplett renoviert. Das Haus besteht aus einem länglichen Hauptbau und zwei Seitenflügeln, denen an der Spitze jeweils zwei Geschosse aufgesetzt sind. Durch die abschließenden Zeltdächer wirken sie wie kleine Türme, besonders interessant wirkt Binz, wenn man den Ort von der Seebrücke aus betrachtet.

Streckenlänge: ca. 20 km, flach, kaum asphaltiert,

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Okt 23 2009

Drachen fliegen lassen

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ist im Oktober an Rügens schönen Sandstränden ein beliebter Zeitvertreib und nicht nur für Kinder, denn bei entsprechend starken Winden kann das ganz schön anstrengend sein.

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