Archiv für das Tag 'Jasmund'

Jan 25 2015

Wo gibt es Schnee auf der Insel

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Vor einigen Tagen gab es in Binz kaum Schnee, doch in Patzig nördlich von Bergen gab es eine geschlossene Schneedecke, in Pansevitz war alles grün.

Gestern gab es in Binz eine fast geschlossene Schneedecke, in Sellin war er weg, ebenso in Putbus und Bergen, nur in der Höhe von Jasmund gab es wieder eine geschlossene Schneedecke.

Mal sehen, ob sich der Schnee noch irgendwo die nächsten, angeblich wärmeren Tage halten kann.

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Nov 20 2011

Buchenwald ist Weltnaturerbe

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28 bäumeDer Buchenwald der Stubbenkammer an der Kreideküste Rügens auf Jasmund gehört neben dem Buchenwald im Nationalpark Müritz offiziell zum UNESCO-Weltnaturerbe und dieser Status verpflichtet, den wertvollen Buchenwäldern auch in Zukunft höchste Priorität einzuräumen.

Minister Backhaus kündigte an, dass der Hochuferweg auf Jasmund in diesem Zusammenhang grundsaniert werde.

Der Buchenwald ist zu jeder Jahreszeit eine Wanderung wert, ich finde besonders aber den Herbst mit seinen bunten Farben, aber auch die nebligen Novembertage besonders faszinierend.

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Jun 27 2011

Buchenwald auf Jasmund in Welterbeliste

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Neben 4 weiteren Buchenwälder in Deutschland ist der Buchenwald auf Jasmund in die Welterbeliste aufgenommen worden, eine hohe, aber auch verdiente Auszeichnung, dieses unter Naturschutz stehenden Waldes.

wald mit stämmeWir wandern sehr gerne in diesem Buchenwald an der Kreideküste und er ist immer schön, im Frühjahr, wenn  die Bäume ihre grünen Blätter ausfahren, im Sommer, wenn das Laubdach den notwendigen Schatten an heißen Tagen liefert, im Herbst, wenn die Blätter bunt werden und einen herrlichen Glanz verbreiten.

Doch besonders faszinierend empfinde ich den Wald im Novembernebel, wenn die Bäume ein Eigenleben zu entwickeln scheinen.

Kurzum, der Buchenwald auf Jasmund (aber auch in der Granitz) sind immer einen Besuch wert.

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Feb 27 2011

Den besten Käse

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auf Rügen gibt es meiner Meinung nach ganz unzweifelhaft im Hofgut Bisdamitz und bei jedem Rügenbesuch kaufen wir dort ein. Dabei kaufen wir fast alle Sorten, aber natürlich immer nur wenig.  Der Verkäufer zeigt immer an, wie viel er abschneiden soll und unsere Antwort lautet anfangs immer: Weniger.

Aber dann haben wir doch einige Tage immer herrlichen Käse, vor allem der Schafskäse schmeckt uns ganz besonders gut.

Aber den Einkauf verbinden wir fast immer mit einer Einkehr im Hofcafe, bei dem man leckeren Kuchen erhält und auch warmes Essen, manchmal sogar vegetarisch. Doch noch interessanter als das Essen sind die Kunstdekoexponate, bei denen der Künstler meist Gebrauchsgegenstände kreativ weiterentwickelt und auch im Garten, den man durch die großen Scheiben anschauen kann, spielt die Kunst eine besondere Rolle.

Daher lohnt sich immer ein Besuch.

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Jul 12 2010

Lietzow – Binz (1)

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Wieder starten wir in Lietzow und gehen kurz am kleinen Jasmunder Bodden entlang, ehe wir durch ein kleines Waldstück, die berühmten Feuersteinfelder erreichen, eine geologische Besonderheit, die es sich anzusehen lohnt.

Feuersteinfelder ©walker

Feuersteinfelder ©walker

Die Feuersteinfelder bei Mukran sind einzigartig an der deutschen Ostseeküste. Sie liegen, teilweise bis zu 4 m dick, zwischen Mukran und Prora im Nordteil der schmalen Heide und sind ein bekanntes Ausflugsziel. Sie werden auch das „Steinerne Meer“ genannt und haben eine Fläche von 40 ha, bei einer Breite von 200 m und einer Länge von 2 km.

Feuersteine wurden und werden auch heute noch vom Meer aus den Kreideabbrüchen, z.B. auf der Halbinsel Jasmund ausgewaschen. Aus den feinen Teilen entstand der wunderschöne weiße Sandstrand der Prorer Wiek. Die schweren Findlingsblöcke blieben vor der Steilküste liegen. Die Feuersteine rollte die See bei starken Stürmen auf dem Meergrund entlang. Während einer Serie von starken Sturmfluten vor etwa 3.500 bis 4.000 Jahren wurden die Steine dann an diesem Ort angelagert.

1840 wurde die schmale Heide mit einem Kiefernwald bepflanzt, der heute die Feuersteinfelder eng umrahmt. Seit 1935, als das Gebiet unter Naturschutz gestellt wurde, konnten sich viele Bäume, Sträucher und weitere Pflanzenarten ungestört entwickeln. Bereits Mitte des 19. Jahrhunderts und zuletzt von Mitte der 70er-Jahre bis Anfang der 90er-Jahre des 20. Jahrhunderts wurde durch teilweise Einzäunung und Wildbesatz versucht, die ca. 14 offen liegenden Feuersteinwälle vor einer zu starken Entwicklung der Vegetation zu schützen.

Wir durchqueren die Feuersteinfelder der Länge nach Richtung Süden, denen sich eine Heidelandschaft anschließt, ehe wir zum Strandwald und zum Strand wechseln und entlang der Proraer Wiek direkt am Wasser nach Süden wandern.

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Mrz 22 2010

Das Weiß des Frühjahrs folgt dem Weiß des Winters

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25 buschwindröschenzumindest in den Buchenwälder auf Jasmund, der Granitz  und zwischen Mönchgut und Putbus, denn in wenigen Tagen oder Wochen werden die Waldböden durch die Buschwindröschen weiß leuchten und wenig später wird es im Park der weißen Stadt, nämlich in Putbus, ebenso leuchten und zwar durch die Blüten des aromatisch duftenden Bärlauch.

Eine herrliche Zeit, vor allem, wenn dann die anderen Frühjahrsblüher wie z.B. Leberblümchen oder Schlüsselblumen weitere Farbtupfer bilden.

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Dez 13 2009

Sassnitz – Sagard

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21 hafen m fürstenhof Kopie

 

 

 Wir starten am Hafen Sassnitz und steigen markierten Wanderwegen folgend über die Krampaser Berge hoch, überqueren die Verbindungsstraße Buddenhagen – Lancken und wenden uns in nordwestlicher Richtung und erreichen durch den Wald Rusewase.

Hier verlassen wir den Nationalpark, dessen Gebiet umfasst den bis auf 161 m über die See aufragenden, überwiegend aus Kreidekalk aufgebauten und bewaldeten Höhenrücken der Stubnitz, die Steilufer und einen 500 m breiten, dem Strand unmittelbar vorgelagerten Bereich der Ostsee.

Der Nationalpark hat eine Größe von 3.003 ha. Davon sind 2.123 ha von Wald und 673 ha von der Ostsee eingenommen. Die verbleibenden Flächen verteilen sich auf Moore, Strand, Wiesen, Weiden sowie kleinflächige Siedlungsbereiche.

Wir gehen auf dem als Straße bezeichneten Feldweg weiter bis Promoisel. Kurz danach verlassen wir das Sträßchen Richtung Südwesten. Von Mönkendorf aus, können wir entweder direkt nach Sagard gehen oder nahe der Bahnlinie zum Bahnhof, falls wir mit der Bahn zurückfahren möchten.

Streckenlänge: ca. 16 km, anfangs langer Anstieg, kaum asphaltiert

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Nov 29 2009

Lohme – Königsstuhl – Sassnitz (Varianten)

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Beim Königsstuhl können Sie noch die Erlebniswelt Kreide des Nationalparkzentrums besichtigen, damit können Sie dann auch die Aussichtsplattform des Königsstuhls besuchen.

Statt nach Sassnitz zu wandern, kann man auch über den Herthasee und Herthaburg sowie Pfenniggrab und Schwierenzer Baumhaus zurück nach Lohme gehen.

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Der fast kreisförmige Herthasee ist ungefähr 170 m lang, 140 m breit und 11 m tief und liegt direkt am Wanderweg zwischen dem Besucherparkplatz in Hagen  und dem Königsstuhl liegt. An seinem nordöstlichen Ufer befindet sich die Herthaburg eine bis zu 17 m hohe Wallanlage aus der Zeit der slawischen Besiedlung vom 8. bis 12. Jahrhundert.

Die Göttin Hertha soll auf Rügen vor allem im Herbst einen von Kühen gezogenen Wagen bestiegen haben und hierin über das Land gefahren sein. Nach dieser Fahrt, die eine festliche und friedliche Zeit mit sich brachte, wurde der Wagen und die Göttin selbst in dem entlegenen See gebadet, wobei diejenigen, die ihr dabei halfen, anschließend von dem See verschlungen wurden.

Wobei man sich dieses eher grausame Geschehen im strahlenden Sonnenschein sicher weniger gut als an einem nebligen Novembertag vorstellen kann.

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Nov 22 2009

Lohme – Königsstuhl – Sassnitz (2)

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Wir wandern auf dem Hochuferweg weiter nach Sassnitz, für den wir durch das ständige Bergauf und Bergab und die schönen Aussichten meist länger benötigen als sonst für einen 8 km langen Wanderweg. Einkehren können Sie in der Waldhalle bei den Wissower Klinken. Außerdem haben Sie die Möglichkeit am Kieler Ufer, am Hengst, in der Piratenschlucht und beim Parkplatz am Wedding zwischen Hochufer und Strand zu wechseln. Es kann dabei immer wieder einmal vorkommen, dass ein Abstieg wegen Rutschungen gesperrt ist.

Wenn Sie die Kreideküste von unten erleben wollen, können Sie auch am Königsstuhl absteigen und auf dem kiesigen und mit Feuersteinen durchsetzten Strand bis zum Kieler Ufer wandern und dann die Treppenanlage hinauf zum Hochuferweg benutzen.

Die Kreidefelsen sind ca. 70 Mill. Jahre alt und verdanken ihren Namen der geologischen Periode der Kreidezeit. Kreide besteht fast vollständig aus Kalziumkarbonat, ist also organischen Ursprungs. Es sind die Schalen und Gehäusereste von winzigen einzelligen Lebewesen, die während der Kreidezeit im Verlaufe von etwa 3 Mio. Jahren im Meer hunderte Meter hoch abgelagert wurden. 1 g Kreide besteht aus 50 000 Schalenresten.

Besonders schön ist die Aussicht von der Arndtsicht, doch wie stark sich die Kreideküste laufend verändert, konnte man vor einigen Jahren erleben, als die berühmten Wissower Klinken durch einen Kreideabrutsch ihrer Schönheit beraubt wurden.

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In Sassnitz können Sie noch die idyllische Altstadt mit vielen Beispielen der Bäderarchitektur besichtigen, die daran erinnern, dass der Ort um 1900 Rügens größtes, auch international bekanntes Seebad war. Seine Gäste wurden mit Luxus verwöhnt und genossen den Aufenthalt als gesellschaftliches Ereignis. Lang, lang ist es her. Heute ist Sassnitz mit seinen rund 15000 Einwohner in erster Linie ein industrielles Zentrum.

Wenn Sie noch Zeit haben oder nicht zu müde sind, haben Sie von der langen Mole einen schönen Blick auf Hafen und Stadt und können über eine moderne Brückenanlage zur Bushaltestelle aufsteigen, um mit dem Bus nach Lohme zu gelangen. Oder Sie genießen einfach das lebhafte Treiben am Fischereihafen.

Streckenlänge: ca. 19 km, stetes Auf und Ab, anstrengend, einige lange Treppenanlagen, kaum asphaltiert.

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Nov 16 2009

Lohme – Königsstuhl – Sassnitz (1)

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Wir starten am Parkplatz in Lohme und gehen zum Hochuferweg, dem wir bis zum Königsstuhl folgen können.

Wir benutzen allerdings meist den Abstieg zum Uferweg und wandern auf diesem knapp 2 km, dann steigen wir wieder zum Hochuferweg empor.

Vor dem Königsstuhl machen wir noch einen kurzen Abstecher zum Hertasee.

Sie können aber auch – etwas beschwerlich – auf dem sehr steinigen Strand zum Königsstuhl wandern. Hier geht es dann über 450 Stufen hoch zum Wahrzeichen der Kreideküste.

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Der 117 m hohe Königstuhl ist der berühmteste Felsvorsprung der Stubbenkammer, denn angeblich soll der schwedische König Carl XIII hier 1715 eine Seeschlacht zwischen seiner und der dänischen Flotte beobachtet haben und sich dazu ließ er sich einen Stuhl aufstellen.

Eine sagenhafte Erklärung, die uns besser gefällt, geht weiter in die Vergangenheit. Auf Rügen soll die Tradition geherrscht haben, einen Wettkampf um den Königsthron zu veranstalten, bei dem derjenige die Krone bekam, der am schnellsten den steilen Kreidefelsen hinaufgeklettert war und sich oben auf den dort platzierten Stuhl gesetzt hatte.

Den besten Blick auf den eben gezeigten Königsstuhl hat man von der Viktoriasicht, am schönsten ist es bei wolkenlosem Sonnenaufgang im Oktober.

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