Archiv für das Tag 'Hochuferweg'

Apr 07 2015

Rügenkalender April

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Ein Genuss ist der Hochuferweg westlich von Lohme im Frühjahr, wenn alles zu blühen beginnt, wie auf meinem Rügenkalender zu sehen ist.

Rügenkalender

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Nov 20 2011

Buchenwald ist Weltnaturerbe

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28 bäumeDer Buchenwald der Stubbenkammer an der Kreideküste Rügens auf Jasmund gehört neben dem Buchenwald im Nationalpark Müritz offiziell zum UNESCO-Weltnaturerbe und dieser Status verpflichtet, den wertvollen Buchenwäldern auch in Zukunft höchste Priorität einzuräumen.

Minister Backhaus kündigte an, dass der Hochuferweg auf Jasmund in diesem Zusammenhang grundsaniert werde.

Der Buchenwald ist zu jeder Jahreszeit eine Wanderung wert, ich finde besonders aber den Herbst mit seinen bunten Farben, aber auch die nebligen Novembertage besonders faszinierend.

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Jan 24 2011

Binz-Sellin-Göhren (2)

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Interessante Bäderarchitektur und viele Einkehrmöglichkeiten finden wir in der Wilhelmstraße. Nachdem wir uns umgeschaut haben, kehren wir auf der anderen Straßenseite zurück zum Hochufer.

Wir wandern auf dem Hochuferweg weiter bis zum befestigten Weg, der zum Selliner Südstrand führt, und steigen hier zum Strand hinunter.

Südstrand und Hochufer Sellin ©walker

Südstrand und Hochufer Sellin ©walker

Ganz nahe am Wasser gehen wir in Richtung Süden nach Göhren, vorbei am Baaber Badestrand. Wenn es zu windig ist oder die Wanderung im Sand zu anstrengend wird, können wir auf der Strandpromenade Göhren kommen.# In Göhren können wir noch die hübsche Strandpromenade genießen oder – wenn die Zeit drängt – direkt mit dem Schiff oder dem rasenden Roland nach Binz zurückfahren.

Streckenlänge: 19 km, anfangs sehr hügelig und anstrengend, Strandwanderung ab Selliner Südstrand, kaum befestigte Wege.

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Okt 30 2010

Das Nicht-mehr-Lesen-Können-Phänomen

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Es ist eigentlich unerklärlich, aber (leider) Realität. Menschen, die normalerweise fließend lesen können und alle Pictogramme richtig interpretieren können, verlieren sehr häufig diese Fähigkeiten, sobald sie im Sattel eines Fahrrades sitzen.

Wie wäre es sonst erklärlich, dass wir immer öfter auf für Radfahrer verbotenen Wegen auf Radfahrer treffen, die alle Verbotsschilder, egal ob als Text, als Pictogramm oder auch beides, ignorieren und sich einen feuchten Dreck darum kümmern, dass sie insbesondere bei Gefällstrecken auch die Natur durch fortschreitende Erosion schädigen.

Wanderweg vor Seedorf ©walker
Wanderweg vor Seedorf ©walker

Bis vor wenigen Jahren haben wir dies auf Rügen nicht erlebt, doch seither nimmt es immer stärkere Formen an, egal ob in den Zickerschen Alpen auf Mönchgut, den Hochuferwegen der Stubbenkammer und der Granitz, den Wanderweg von Moritzdorf nach Seedorf oder auf dem Weg der Muße in der Goor.

Eigentlich sind diese Menschen doch zu bedauern, ich hoffe in deren Interesse nur, dass sie die Fähigkeiten zu Lesen wieder zurückgewinnen, wenn Sie den Fahrradsattel verlassen. Aber sicher kann man da wohl nicht sein.

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Jan 01 2010

Sagard – Lietzow (1)

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Wir starten am Marktplatz und nach Besichtigung der Kirche wenden wir uns nach Westen und erreichen – eine Plattenbausiedlung links liegen lassend – ein Verbindungssträßchen zum Jasmunder Bodden, als sich dieses nach rechts wendet, gehen wir geradeaus auf einem Feldweg weiter.

 Bald sind wir am Martinshafen, der allerdings kaum eines längeren Besuchs bedarf, sondern wir wenden uns nach Süden. Zuerst geht es wenige Schritte auf der Straße und dann am Schilfgürtel des Boddens entlang nach Süden.

Hier kann man links im Herbst oft Kraniche auf abgeernteten Maisfeldern erleben. Doch da diese durch Wanderer leicht gestört und aufgeschreckt werden, verzichten wir zur Kranichzeit auf diese Wanderung und beobachten die Vögel des Glücks aus dem Auto.

Vorbei an einer imposanten Schwarzpappel erreichen wir schließlich den Semperwald, wie manch andere Landschaftsparks auf Rügen, eine Außenstelle der IGA Rostock. Hier wenden wir uns zum Hochufer und wandern auf dem schönen Hochuferweg weiter.

 

Allerdings lohnt sich auch ein Abstecher zu den Hexenbuchen, so wird die Süntelbuche wegen ihre bizarren Wuchses auch genannt, sie ist als Mutation der Buche eine dendrologische Rarität. Diese Krüppelbuchen sind zu jeder Jahreszeit eine Attraktion. Belaubt bilden sie ein fast regenundurchlässiges Kuppeldach, nach dem Laubfall sind die schlangenförmigen, mehrfach durch Knickwuchs ineinander verschachtelte Astgebilde zu bewundern.

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Nov 04 2009

Lohme – Nardevitz – Kreidebrüche – Lohme

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Eine Wanderung, die im Frühjahr durch die vielen Frühlingsblumen und die freie Sicht aufs Meer besticht, vor allem im Bereich des Uferweges. Wir starten am westlichen Ortsausgang von Lohme auf einem Feldweg, von dem nach einigen hundert Meter der Uferpfad abzweigt und in unterschiedlicher Höhe der Uferkante folgt.

Wir steigen dann hoch nach Nardevitz, nur im Sommer sollten Sie dem Uferweg noch ein paar hundert Meter folgen, dann sehen Sie unzählige, bis zu 2 m hohe Schachtelhalme. Dann kehren Sie zum Aufstieg nach Nardevitz zurück. In Nardevitz gehen wir über die Hügelkette – im Frühsommer finden Sie häufig Rapsfelder oder Klatschmohn in den Getreidefeldern – nach Süden in Richtung Opferstein und Kreidebrüche.

17 oberer kreidebruch Kopie

Oberhalb der Kreidebrüche haben wir einen herrlichen Ausblick über die Insel bis zum Kap Arkona und nach Hiddensee, im Süden sehen Sie den Kirchturm von Bergen.

Dann steigen wir hinab zum Lehrpfad im Kreidebruch Gummanz. Hier können Sie das 1998 eröffnete Museum Gummanzer Kreidebruch mit restaurierter Werkhalle besuchen. Im Museum erfährt der Betrachter alles über die Entstehung des weißen Goldes, wie Kreide auch genannt wird, und über die 200-jährige Geschichte des Abbaus, der Gewinnung und Verwertung der Kreide auf Rügen. Darüber hinaus erhält man einen Einblick in den technologischen Ablauf, da noch alte Schlemmbecken, die alte Transporttechnik sowie vielfältige Geräte der manuellen Kreidegewinnung zu bestaunen sind.

Auf einen abwechslungsreichen Wanderweg wird dem Besucher durch Hinweisschilder und Informationstafeln die im Kreidebruch vorhandene Flora und Fauna nahegebracht.

Vom Museum wir kehren in weitem Bogen über Poissen und Nipmerow nach Lohme zurück.

Streckenlänge: 18 km, An- und Abstiege, kaum asphaltiert

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