Archiv für das Tag 'Della'

Dez 09 2013

Weihnachtsgeschenke Tipp 3

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Ideal für Natur- und Tierfreunde oder auch Menschen, die im Winter gerne mit offenen Augen spazierengehen

della im zauberwald hpDella im Zauberwald

Die Bilder sind die gleichen wie in Rätselhafte Begegnungen im Zauberwald, allerdings beschreibt die Cairn-Terrierhündin  Della mit manchem Augenzwinkern die Begegnungen, die sie und wir im ostälblerischen Zauberwald rings um Zang hatten.

Sie berichtet von Begegnungen mit Engeln und Hexen, mit Bären und Ameisen, mit Schildkröten und Fledermäusen und vielen anderen.

Das Buch hat die ISBN 978-3-937187-17-4 und kostet € 7,90

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Nov 25 2010

Zu Johanni (Ende)

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Die Nacht schlief Michael unruhig und wäre deshalb fast verschlafen, im letzten Moment hörte er den Wecker und versuchte, die Langschläferin Susanne wach zu bekommen, was sich wie immer als sehr schwierig gestaltete.

„Wenn Du jetzt nicht kommst, fahre ich ohne Dich los.“

Endlich konnte es losgehen, es würde knapp werden. Dann gab Della kund, dass sie unbedingt ein tierisches Bedürfnis erledigen müsse. Als Michael anhielt, fand sie keinen passenden Platz und Michael zappelte nervös herum. Bei der Weiterfahrt hielt ihn ein klappriger Lastwagen auf.

Königsstuhl

Königsstuhl

Als er das Auto am Parkplatz beim Königsstuhl abstellte, erschien ein erster heller Streifen am Horizont. Er gab Susanne Dellas Leine, denn die Hündin war dauernd am Schnuppern, um eine Spur finden, der sie folgen konnte. Michael hastete die Treppe mit den 437 Stufen so schnell es die schlüpfrigen Stufen zuließen hinunter zum Strand, mehrmals nur mit letzter Mühe einen Sturz vermeidend. Weit hinter sich hörte er Della kläffen.

Der oberste Rand der Sonne erschien über dem Meer und er war fast unten und außer Atem. Die Sonne war zur Hälfte sichtbar, er rannte über die wackelnden und knirschenden Feuersteine in Richtung des 50 m entfernten Waschsteins.

Er konnte nicht zum Felsen schauen, denn er musste die Augen auf dem unebenen Boden haben, um nicht zu fallen. Jetzt noch durchs Wasser und er wäre am von Morgennebel umwaberten Waschstein. Er zog die Schuhe aus, die Sonne war ganz sichtbar und er meinte, im Nebel eine entschwindende Frauengestalt zu erkennen. Der Findling glänzte im Sonnenlicht.

Zu spät.

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Nov 11 2010

Zu Johanni

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Der Besuch am Königsstuhl und die Sage um den Waschstein hat mich zu einer Kurzgeschichte angeregt, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte:

45 ablaufendes wasser mit spiegelungWie bei jedem Besuch auf seiner Lieblingsinsel Rügen ging Michael am frühen Morgen mit seiner kleinen Hündin Della an den Strand zum Joggen, während seine Frau Susanne noch in Morpheus Armen ruhte. Della raste immer wieder ins Wasser, biss in die auflaufenden Wellen. Dann sprang sie an Michael hoch und brachte ihn beinahe zu Sturz.

„Soll ich Stöckchen werfen?“ fragte er seine vierbeinige Begleiterin und schaute sich auf dem gesäuberten Badestrand um. Nach einiger Zeit fand er einen geeigneten Ast und warf ihn einige Meter in die Ostsee. Della kämpfte sich durch die Wellen, bis sie das Stöckchen erreichte und brachte es quer in ihrer Schnauze heraus.. Doch sie gab es nicht zurück, sondern raste Haken schlagend und von Michael verfolgt nach Norden. Dann blieb sie stehen, ließ das Stöckchen fallen, als Michael danach greifen wollte, schnappte sie es und rannte weiter.

Irgendwann überließ sie es Michael und er warf das Stöckchen weiter ins Meer. Sie rannte hinein, schwamm herum, aber das Stöckchen war hinter einer Welle, sodass sie es nicht sehen konnte. Dafür entdeckte sie einen anderen Gegenstand, packte ihn an der schmalsten Stelle und zog ihn hinter sich her:

„Was hast Du mir denn da gebracht?“ Della gab den algenbewachsenen Gegenstand frei und Michael erkannte eine alte, verkorkte, grüne Glasflasche, in der etwas drin zu sein schien.

„Soll ich die Flasche aufmachen, was meinst Du? Kommt dann ein böser Geist heraus? Soll ich oder soll ich nicht?“

Della schüttelte sich das Wasser aus dem Fell und schaute ihn erwartungsvoll an, sie wartete darauf, dass er die Flasche wieder ins Wasser warf. Schon wollte er die Flasche wegwerfen, aber als wissbegieriger Mann – nein, das war keine bloße Neugier – wollte er schon wissen, was in der Flasche sein könnte.

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