Archiv für das Tag 'Bodden'

Feb 28 2011

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herbert

Rügens Eisgürtel

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6 eis und strand hpWenn es länger kalt ist auf Rügen, umgibt ein mehr oder weniger breiter und dicker Eisgürtel die Insel. Die Ostsee ist teilweise weit hinaus zugefroren, z.B. in Sassnitz oder auch in Mönchgut, während man in Glowe das Meer völlig eisfrei ist, nur die weißen Kappen der Buhnen erinnern neben dem Wind und den kalten Temperaturen noch an Winter.

Man kann auf dem Wasser wandeln, naja nicht direkt, aber auf den Eisflächen, denen man oftmals noch die Wellenbildung ansieht.

Die See und Bodden sind ebenfalls zugefroren und laden die Mutigen zum Eislaufen oder zum Gehen auf dem Eis ein, doch wenn man das Eis dann knacken hört, dann wird einem doch etwas mulmig und man strebt dem (rettenden) Ufer entgegen.

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Mai 13 2010

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Ralswiek – Neuenkirchen

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schloss ralswiek ©walker

schloss ralswiek ©walker

Eine Wanderung, die man am besten außerhalb der Zeit der Störtebecker-Festspiele durchführt, da man sonst etwas Probleme mit dem Parken in Ralswiek hat. Kurz gehen wir zum Jasmunder Bodden, dann durch den Schlosspark und am Schloss vorbei im Wald aufwärts.

Nach einer kurzen Strecke auf der Straße folgen wir einem Wanderweg nach Norden und kommen wieder in Boddennähe. Über Moiselbritz erreichen wir den Campingplatz Banzelvitzer Berge, den wir entweder durchqueren oder auf der Landseite umgehen.

In den Banzelvitzer Bergen dominieren Stieleiche, Hasel und Vogelkirsche. Ein Steilhangwald steht auf dem inaktiven Kliff am Großen Jasmunder Bodden. Hier brüten auch Uferschwalben in kleinen Kolonien, während Grauammer, Neuntöter und Sperbergrasmücke zu den Brutvögeln der Banzelvitzer Berge zählen.

Über eine schmale Landzunge, die den Großen Jasmunder Bodden vom Tetzitzer Bodden trennt, erreichen wir die Halbinsel Liddow, auf der die Fernsehserie „Robbie“ gedreht wurde.

Der 568 Hektar große Tetzitzer See prägt das seit 1990 unter Naturschutz stehende Gebiet. Er ist durch den Liddower Strom mit den Boddengewässern verbunden. Die Seeufer haben einen nahezu geschlossenen Schilfröhrichtsaum, der im Süden seine größte Ausdehnung aufweist. Der Tetzitzer See hat als Rastgewässer große Bedeutung.

Wir überqueren den Liddower Strom und erreichen auf der Straße unser heutiges Ziel, Neuenkirchen. Die Neuenkirchener Kirche besitzt das älteste noch erhaltene, aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts stammende Glockenspiel auf Rügen.

Streckenlänge: ca. 14 km, überwiegend flach, im Bereich der Banzelvitzer Berge etwas hügelig, teilweise asphaltiert.

Varianten

Man kann die Wanderung auch in Moiselbritz oder Kartitz beginnen. Vor den Banzelvitzer Bergen lohnt auch ein Abstecher nach Rappin. Mit dem Bau der Backsteinkirche wurde bereits um 1300 begonnen, interessant das kreuzrippgengewölbte Langhaus mit einer Kalksteintünfte aus den den Anfängen der Kirche und der erst um 1635 erbaute hölzerne Glockenturm.

Kirche Rappin ©walker

Kirche Rappin ©walker

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