Archiv für das Tag 'Bakenberg'

Okt 09 2011

Groß Zicker – Lobbe – Groß Zicker

Autor: . Abgelegt unter Mönchgut,Wanderungen

75 moränenlandschaft+meerWir starten wie bei der vorherigen Wanderung bei der Kirche und steigen hinauf zum Kammweg und gehen sofort wieder hinunter nach Gager und zum Hafen. Dort wenden wir uns nach rechts auf einen Damm neben dem Campingplatz und folgen zunächst dem Damm, der sich zuerst nach Norden und dann nach Osten in Richtung Lobbe windet. Vor einem kleinen Wäldchen endet der Weg und Sie gehen auf einem Trampelpfad zwischen Feldern und einem Graben nach Lobbe.

Vor Lobbe treffen Sie auf den Fahrradweg und folgen diesem nach rechts zur Straße, überqueren diese und gehen zum Strand. Hier gehen Sie ca. 2 km Richtung Thiessow, verlassen den Strand, durchqueren das Kiefernwäldchen und bei einem Imbiss erreichen Sie wieder einen Dammweg, der Sie an einer Feriensiedlung vorbei zunächst parallel zur Straße nach Groß Zicker bringt. Sie gehen ein kurzes Stück auf der Straße weiter, an der Straßengabelung wenden Sie sich in Richtung Groß Zicker und nach einigen hundert Meter verlassen Sie die Straße und steigen zum Bakenberg empor. Von hier können Sie dem vorigen Vorschlag folgen oder direkt zum Parkplatz zurückkehren.

Streckendetails: 16 km, am Anfang und Ende hügelig, sonst überwiegend eben, teilweise asphaltiert.

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Aug 12 2011

Rundwanderung auf Großzicker

Autor: . Abgelegt unter Mönchgut,Wanderungen

Wir stellen das Auto am Parkplatz an der Kirche in Groß Zicker ab. Die Halbinsel Groß Zicker ist eine typische Endmoränenlandschaft mit Hügelreihen, sanften Kuppen und Steilufern. Sie markiert den Eisrand eines länger ruhenden Gletschergebietes. Nach Süden flacht die hügelige Endmoränenlandschaft bis auf wenige Meter über Meereshöhe ab. Auch der unregelmäßige Küstenverlauf Mönchguts mit seinen zahlreichen Einbuchtungen und Halbinseln wirkt wie eine kleinformatige Ausgabe der Kontur Gesamtrügens.

9 moränenlandschaftVorbei an der spätgotischen Dorfkirche, der um 1360 errichteter Backsteinbau ist das älteste Gebäude auf Mönchgut und liegt inmitten eines Friedhofs, auf dem noch fast einhundert verwittere Grabwangen aus der Zeit um 1900 stehen, steigen wir hinauf zur höchsten Erhebung, den 66 m hohen Bakenberg, der uns eine herrliche Rundumsicht ermöglicht, an klaren Tagen ist wie vom Südperd aus die Insel Usedom am Horizont zu erkennen. Zunächst geht es auf dem Kammweg in Richtung Nonnenloch, halten uns im Zweifel jedoch immer rechts, d.h. zur Gagerschen Seite, denn dorthin steigen wir nach dem Ortsende ab und folgen dem beschilderten Hochuferweg: Im Frühjahr finden wir unzählige Frühlingsblüher, wie z.B. den Lerchensporn. Die Hänge vor dem Nonnenloch sind im April gelb, denn hier blühen unzählige Schlüsselblumen, im Sommer kann man auch auf Schlangen beim Sonnen treffen. Der Abstieg zum Nonnenloch und ein kurzes Verweilen am Strand lohnen sich immer.

Wir wenden uns sofort nach Osten und steigen durch ein Tal hoch und gehen dann auf dem kürzesten Weg nach Groß Zicker. Wir durchqueren den malerischen Ort und kommen am 1720 erbauten Pfarrwitwenhaus vorbei. Dies ist eines der ältesten noch erhaltenen Häuser auf Rügen, charakteristisch an diesem niederdeutschen Hallenhaus sind das auffällig spitze Rohrdach, der „Zuckerhut“, und die verwendeten Materialien wie Holz und Lehm. Das Pfarrwitwenhaus war eine soziale Einrichtung. Die nach dem Ableben eines Pfarrers mittellosen Witwen erhielten hier Unterkunft und alles zum Lebensunterhalt Notwendige.

Dieses historische Kleinod – seit Langem ein beliebtes Motiv für Maler, Literaten, Fotografen – wird heute als Begegnungsstätte, Museum und Galerie genutzt. Ein typischer Bauerngarten mit auf Mönchgut beheimateten Blumen und Naturpflanzen vollendet die malerische Kulisse.

Streckendetails: ca. 9 km, sehr hügelig, überwiegend Naturwege.

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Dez 01 2010

Manchmal verdienen die Zickerschen Alpen

Autor: . Abgelegt unter Allgemein

wirklich ihren Namen,

Bakenberg auf Mönchgut

Bakenberg auf Mönchgut

z.B. wenn sie in diesem frühen Wintereinbruch auf Rügen ein Schneekleid tragen und wenn man durch manchmal tiefe Schneeverwehungen stapfen muss, um den höchsten Gipfel den Bakenberg zu erklimmen und vielleicht sogar durch einen Schneesturm zum Abbruch des Anstiegs gezwungen wird.

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