Archiv für die Kategorie 'Mönchgut'

Jun 21 2012

Lobbe – Thiessow

Autor: . Abgelegt unter Mönchgut,Wanderungen

189 schwäne In Lobbe gehen wir sofort an Strand und wandern nach Süden, immer wieder malen Wasser und Wind interessante Bilder in den Sand. Wenn es starken Ost- oder Südostwind gibt, können wir auch im schmalen Waldstreifen zwischen Straße und Strand auf dem Radweg etwas windgeschützt nach Thiessow wandern.

In Thiessow steigen wir hoch zum Südperd mit der Lotsenstation, auf dem weiteren Weg zur Bushaltestelle in der Ortsmitte ist man dann dem Westwind ausgesetzt.

Streckendetails: 7 km, anfangs eben, Anstieg Südperd, überwiegend Strand oder befestigter Radweg.

Variante

Der Weg kann auch bis Klein Zicker fortgesetzt werden und die Halbinsel umrundet werden.

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Jan 02 2012

Thiessow – Klein Zicker – Thiessow

Autor: . Abgelegt unter Mönchgut

109 steine vor klein zickerDiese Wanderung kann man auch sehr gut im Winter unternehmen, hier ein Bild vom Februar 2011.

Wir starten in Thiessow und steigen von der Strandstraße zum Südperd, der restaurierten Lotsenwache und dem neu erbauten Aussichtsturm. Die Lotsenstation Thiessow auf dem Südperd wurde 1859 wegen der günstigen natürlichen Bedingungen zur staatlichen Lotsenstation. Seine vorgeschobene Lage am Eingang in die Meerenge des Greifswalder Boddens machte den Ort für die Schifffahrt bedeutsam. In den 20er Jahren verlor die Station zunehmend an Bedeutung, weil die Schiffe mehr und mehr die Nordpassage befuhren, die an Hiddensee vorbei in den Strelasund hineinführt. 1945 wurde die Lotsenstation endgültig geschlossen.

Wir folgen dem Wanderweg auf der Südseite abwärts und haben immer wieder schöne Ausblicke aufs Meer, aber auch nach Klein und Groß Zicker. Am Strand kommen wir zum Thiessower Haken, von hier wandern wir zunächst auf dem befestigten Dammweg und später wieder am Strand nach Klein Zicker weiter. Entweder gehen wir in den Ort hinein gehen oder wir umrunden am steinigen Strand die Halbinsel bis zur Spitze und steigen dann die Treppe zur Straße hinauf weiter bergan zur höchsten Erhebung mit schöner Aussicht. Ein kurzer Weg auf dem Kamm und dann hinunter zum Hafen.

Über die Bushaltestelle gelangen Sie in den Ort und können eine Rast im Strandkorbcafé (Terrasse des Restaurants „Zum trauten Fischerheim“) einlegen und dann wieder zurück zum Ortseingang und zunächst entlang der Straße Richtung Thiessow, nach knapp 100 m gehen wir auf einem Weg durch die Salzwiesen zum Thiessower Hafen und dann auf der Straße zurück in die Ortsmitte.

Sie können aber auch entlang der Straße direkt nach Thiessow zurückkehren.

Streckendetails: ca. 7 km, teilweise hügelig, wenig asphaltierte Wege.

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Okt 09 2011

Groß Zicker – Lobbe – Groß Zicker

Autor: . Abgelegt unter Mönchgut,Wanderungen

75 moränenlandschaft+meerWir starten wie bei der vorherigen Wanderung bei der Kirche und steigen hinauf zum Kammweg und gehen sofort wieder hinunter nach Gager und zum Hafen. Dort wenden wir uns nach rechts auf einen Damm neben dem Campingplatz und folgen zunächst dem Damm, der sich zuerst nach Norden und dann nach Osten in Richtung Lobbe windet. Vor einem kleinen Wäldchen endet der Weg und Sie gehen auf einem Trampelpfad zwischen Feldern und einem Graben nach Lobbe.

Vor Lobbe treffen Sie auf den Fahrradweg und folgen diesem nach rechts zur Straße, überqueren diese und gehen zum Strand. Hier gehen Sie ca. 2 km Richtung Thiessow, verlassen den Strand, durchqueren das Kiefernwäldchen und bei einem Imbiss erreichen Sie wieder einen Dammweg, der Sie an einer Feriensiedlung vorbei zunächst parallel zur Straße nach Groß Zicker bringt. Sie gehen ein kurzes Stück auf der Straße weiter, an der Straßengabelung wenden Sie sich in Richtung Groß Zicker und nach einigen hundert Meter verlassen Sie die Straße und steigen zum Bakenberg empor. Von hier können Sie dem vorigen Vorschlag folgen oder direkt zum Parkplatz zurückkehren.

Streckendetails: 16 km, am Anfang und Ende hügelig, sonst überwiegend eben, teilweise asphaltiert.

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Aug 30 2011

Rundwanderung Groß Zicker Varianten

Autor: . Abgelegt unter Mönchgut,Wanderungen

Wir gehen am Nonnenloch nach links am steinigen Strand entlang, bei hohem Wasserstand nicht unbedingt empfehlenswert, sonst lohnt sich der manchmal etwas beschwerliche Weg.

bauerngarten mit pfarrwitwenhaus 1003Nach Umrundung der Hügel können Sie auf dem Dammweg weiter gehen und nach den ersten Häusern auf einem Feldweg nach Groß Zicker hineingehen und durch den Ort, vorbei am Pfarrwitwenhaus und der großen Stechpalme zur Kirche und zum Parkplatz oder Sie wandern weiter zum Fischereihafen und dann direkt zum Parkplatz.

Oben an der  Treppe am Nonnenloch wenden wir uns dann sofort nach Süden, gehen am Hochufer weiter  und kehren über die Hochfläche zu den ersten Häusern von Groß Zicker zurück.

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Aug 12 2011

Rundwanderung auf Großzicker

Autor: . Abgelegt unter Mönchgut,Wanderungen

Wir stellen das Auto am Parkplatz an der Kirche in Groß Zicker ab. Die Halbinsel Groß Zicker ist eine typische Endmoränenlandschaft mit Hügelreihen, sanften Kuppen und Steilufern. Sie markiert den Eisrand eines länger ruhenden Gletschergebietes. Nach Süden flacht die hügelige Endmoränenlandschaft bis auf wenige Meter über Meereshöhe ab. Auch der unregelmäßige Küstenverlauf Mönchguts mit seinen zahlreichen Einbuchtungen und Halbinseln wirkt wie eine kleinformatige Ausgabe der Kontur Gesamtrügens.

9 moränenlandschaftVorbei an der spätgotischen Dorfkirche, der um 1360 errichteter Backsteinbau ist das älteste Gebäude auf Mönchgut und liegt inmitten eines Friedhofs, auf dem noch fast einhundert verwittere Grabwangen aus der Zeit um 1900 stehen, steigen wir hinauf zur höchsten Erhebung, den 66 m hohen Bakenberg, der uns eine herrliche Rundumsicht ermöglicht, an klaren Tagen ist wie vom Südperd aus die Insel Usedom am Horizont zu erkennen. Zunächst geht es auf dem Kammweg in Richtung Nonnenloch, halten uns im Zweifel jedoch immer rechts, d.h. zur Gagerschen Seite, denn dorthin steigen wir nach dem Ortsende ab und folgen dem beschilderten Hochuferweg: Im Frühjahr finden wir unzählige Frühlingsblüher, wie z.B. den Lerchensporn. Die Hänge vor dem Nonnenloch sind im April gelb, denn hier blühen unzählige Schlüsselblumen, im Sommer kann man auch auf Schlangen beim Sonnen treffen. Der Abstieg zum Nonnenloch und ein kurzes Verweilen am Strand lohnen sich immer.

Wir wenden uns sofort nach Osten und steigen durch ein Tal hoch und gehen dann auf dem kürzesten Weg nach Groß Zicker. Wir durchqueren den malerischen Ort und kommen am 1720 erbauten Pfarrwitwenhaus vorbei. Dies ist eines der ältesten noch erhaltenen Häuser auf Rügen, charakteristisch an diesem niederdeutschen Hallenhaus sind das auffällig spitze Rohrdach, der „Zuckerhut“, und die verwendeten Materialien wie Holz und Lehm. Das Pfarrwitwenhaus war eine soziale Einrichtung. Die nach dem Ableben eines Pfarrers mittellosen Witwen erhielten hier Unterkunft und alles zum Lebensunterhalt Notwendige.

Dieses historische Kleinod – seit Langem ein beliebtes Motiv für Maler, Literaten, Fotografen – wird heute als Begegnungsstätte, Museum und Galerie genutzt. Ein typischer Bauerngarten mit auf Mönchgut beheimateten Blumen und Naturpflanzen vollendet die malerische Kulisse.

Streckendetails: ca. 9 km, sehr hügelig, überwiegend Naturwege.

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Aug 01 2011

Herrliches Mönchgut

Autor: . Abgelegt unter Mönchgut

6 kammwegMönchgut ist eine von Moränen geprägte knapp 30 km² große Halbinsel im Südosten Rügens mit mehreren Landzungen wie dem Reddevitzer Höft, Klein und Groß Zicker. Die Bucht zwischen Rügen und dem Reddevitzer Höft heißt Having. Östlich liegt die Insel Greifswalder Oie.

Den Namen erhielt die Halbinsel im Mittelalter, als sie dem Klosters Eldena bei Greifswald gehörte. Fürst Jaromar II. von Rügen hatte das Land Reddevitz, das den größeren Teil der Halbinsel bildet, 1252 dem Kloster übergeben. Den übrigen, südlichen Teil der Halbinsel kaufte das Kloster 1360 von der Familie Bonow. Das Kloster trennte seinen Besitz durch den nördlich von Baabe gelegenen Mönchsgraben vom Rest Rügens ab. Nach der Reformation fiel Mönchgut an den Landesherrn.

Auf Mönchgut wächst Schilfrohr, das zum Decken der Reetdächer, oder wie man in Mecklenburg-Vorpommern sagt: Rohrdächer, verwendet wird. Diese zu Beginn des 19. Jahrhunderts übliche Dacheindeckung ist auf Rügen immer noch relativ weit verbreitet. Sie war besonders kostengünstig, denn jeder Kleinbauer und Fischer konnte das Schilfrohr an den zahlreichen Uferrändern selbst ernten. Das Rohr wird im November geerntet, zu sog. „Schoofen“ gebunden und in Mieten bis etwa zum Frühsommer getrocknet. Für ein normales Dach werden rund 80 Schock Schilfrohr, das sind 4000 Schoofen mit einem Umfang von jeweils 60 cm, benötigt. Ein Rohrdach hält etwa eine Generation, manchmal auch bis zu 60 Jahre.

Die Halbinsel Mönchgut gehört zum Biosphärenreservat Südostrügen. Anders als in Nationalparken, wo die Natur sich ohne Einfluss des Menschen nach ihren eigenen Gesetzen entwickeln soll, ist im Biosphärenreservat der wirtschaftende Mensch als Teil des Schutzkonzepts inbegriffen. Hier wird eine vom Menschen geprägte Kulturlandschaft geschützt, gepflegt und entwickelt. So sollen beispielhaft Wirtschaftsformen entstehen und gefördert werden, die mit den natürlichen, ökologischen Bedingungen in der Biosphäre im Einklang stehen und dazu beitragen, die Lebensgrundlagen des Menschen nachhaltig zu sichern. Dies betrifft jedes Gewerbe, vor allem die Landwirtschaft, Fischerei und Forstwirtschaft, aber auch alle anderen Bereiche von Verkehr und Tourismus bis zu Architektur, Dorfgestaltung und Denkmalschutz.

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