Nov 04 2011

Neues Verkehrskonzept soll Touristen vergraulen

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Mit einer Autoquote soll der Verkehr auf Rügen beherrschbar werden, scheinbar glauben selbst manchen Befürworter nicht mehr, dass die Umsummen für die neuen B96 etwas bewirken werden.

Jetzt soll die Zufahrt auf die Insel reglementiert werden und die frühere Landrätin und heutige Vizelandrätin des neuen Gr0ßkreises befürwortet dieses Konzept, das im Auftrage des Bundesverkehrsmininsteriums entwickelt wurde.

Um zu Hauptbelastungszeiten auf die Insel zu kommen oder diese zu verlassen, soll man zukünftig einen Freifahrschein benötigen, wer den nicht hat, ganz gleich aus welchen Gründen, der muss auf einem geplanten riesigen Parkplatz (wo soll der gebaut werden und welche Natur soll dafür zerstört werden) warten, bis er irgendwann später fahren darf. Dafür soll er dann die Möglichkeit haben, sich zu informieren, wie schön es auf der Insel ist, die er noch nicht befahren darf.

Ein Konzept, das hundertprozentig die Verkehrsprobleme lösen wird, denn viele werden von vorneherein die Insel meiden oder wer einmal auf dem Monsterparkplatz stehen wird, wird nie wieder kommen. Wenn dann also weniger Besucher kommen, ist das Verkehrsproblem gelöst und die anderen Urlaubsregionen freuen sich. Die dann wenigen Gäste auf Rügen sind auch happy, denn sie haben dann den Strand für sich alleine.

Es muss dann auch nicht mehr gebaut werden auf der Insel und dann sind auch die Naturschützer happy.

Alle sind glücklich, bis vielleicht auf diejenigen, die von Tourismus leben.

Es lebe die Planwirtschaft.

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