Monatsarchiv für Oktober 2010

Okt 30 2010

Das Nicht-mehr-Lesen-Können-Phänomen

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Es ist eigentlich unerklärlich, aber (leider) Realität. Menschen, die normalerweise fließend lesen können und alle Pictogramme richtig interpretieren können, verlieren sehr häufig diese Fähigkeiten, sobald sie im Sattel eines Fahrrades sitzen.

Wie wäre es sonst erklärlich, dass wir immer öfter auf für Radfahrer verbotenen Wegen auf Radfahrer treffen, die alle Verbotsschilder, egal ob als Text, als Pictogramm oder auch beides, ignorieren und sich einen feuchten Dreck darum kümmern, dass sie insbesondere bei Gefällstrecken auch die Natur durch fortschreitende Erosion schädigen.

Wanderweg vor Seedorf ©walker
Wanderweg vor Seedorf ©walker

Bis vor wenigen Jahren haben wir dies auf Rügen nicht erlebt, doch seither nimmt es immer stärkere Formen an, egal ob in den Zickerschen Alpen auf Mönchgut, den Hochuferwegen der Stubbenkammer und der Granitz, den Wanderweg von Moritzdorf nach Seedorf oder auf dem Weg der Muße in der Goor.

Eigentlich sind diese Menschen doch zu bedauern, ich hoffe in deren Interesse nur, dass sie die Fähigkeiten zu Lesen wieder zurückgewinnen, wenn Sie den Fahrradsattel verlassen. Aber sicher kann man da wohl nicht sein.

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Okt 29 2010

Hausüberkopf

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©walker

©walker

Eine tolle Idee und für die Erbauer sicher auch eine kleine technische Herausforderung ist das Hausüberkopf, das man seit Sommer 2010 in Putbus auf Rügen bewundern kann.

Wenn man dieses Haus besucht, braucht man auch einen ganz guten Gleichgewichtssinn, denn der Fußboden, pardon die Decke, im Haus ist in zwei Richtungen leicht schräg und das gibt leicht Koordinationsschwierigkeiten.

Aber es gibt verblüffende neue Einsichten, wenn das Kinderspielzeug an der Decke hängt oder wenn man die Tassen auf dem Esstisch von unten sieht, allerdings kann man daraus wohl keinen Kaffee trinken.

Wenn man sieht, mit wie viel Liebe und Sorgfalt das Haus eingerichtet ist, dann vergisst man den auf den ersten Blick ziemlich happigen Eintrittspreis.

©walker-winter

©walker-winter

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Okt 27 2010

Wie wohnt man als Urlauber auf Rügen?

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Königsstuhl Rügen ©walker

Königsstuhl Rügen ©walker

Genau wie in allen anderen Urlaubsgegenden stellt sich natürlich auch hier die Frage, soll man in einem Hotel buchen, so teuer, wie man es sich vielleicht gerade noch leisten kann oder doch lieber in einem Gasthof auf dem flachen Land, ein Zimmer in einer Pension oder gar bei Privat. Wie wäre es mit Campen.

Jedes hat seine Vorzüge und seine Nachteile und jeder schwört so lange auf seine Wahl, wie ihn seine Gastgeber zufrieden stellen.

Bedingt durch unseren vielen Fernwanderungen und vieler Geschäftsreisen, an der meine Frau auch oft teilgenommen hat, haben wir alles schon durchprobiert, bis aufs Campen, das haben wir nur wenige Tage erprobt und dann für uns als uninteressant abgelehnt.

Doch seit einigen Jahren wohnen wir fast ausschließlich in Ferienwohnungen und natürlich sind Ferienwohnungen auf Rügen die erste Wahl, vor allem, wenn man im Herbst die Insel besucht.

Warum wir so auf Ferienwohnungen stehen?

Die Gründe sind vielfältig, z.B.

  • Man hat mehr Platz als in einem Hotelzimmer oder -appartement
  • Sie ist meist preiswerter
  • Man ist ungestörter
  • Man kann ganz leger frühstücken und muss sich nicht entsprechend korrekt anziehen, wer letzteres gerne macht, kann fast überall auch in Hotels oder Cafes frühstücken.
  • Man kann selbst kochen, wenn man will und das genießen, was einem schmeckt und dabei noch Geld sparen.

Bis bald auf Rügen.

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Okt 25 2010

Nur noch wenige Tage Sandskulpturenausstellung

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Ich habe hier im Blog schon mehrfach über die Sandskulpturenausstellung in Neddesitz berichtet und wer dieses wirklich sehenswerte Event noch erleben will, muss sich beeilen, denn Ende des Monats soll endgültig Schluss sein.

Sandskulpturenausstellung ©walker

Sandskulpturenausstellung ©walker

In der Ausstellung wird die Zeit und das Leben des Piraten Klaus Störtebecker dargestellt und man kann sich kaum vorstellen, dass diese Kunstwerke nur aus Sand und Wasser bestehen und noch nach Monaten unverändert schön sind.

Dies gilt allerdings nicht für die beiden im Freien stehenden Werke, an denen haben Starkregen und starker Wind doch schon einigen Schaden angerichtet.

Auch wenn der Eintritt nicht gerade billig ist, sollten Sie die Ausgabe nicht scheuen, ein Besuch lohnt sich wirklich. Kaufen Sie aber auf alle Fälle auch das Begleitheft, denn dann werden die einzelnen Darstellungen und vor allem der Zusammenhang zwischen ihnen noch verständlicher.

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Okt 12 2010

Weiterbau der Bundesstraße auf Rügen

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Derzeit verfolge ich bei Xing die Diskussion über die Einsprüche gegen die Fortführung der mehrspurigen Bundesstraße auf Rügen nach der Rügenbrücke und dabei hat einer der Schreiber ziemlich eindeutig erklärt, dass die Interessen der Bewohner Rügens den Vorrang vor den Touristenwünschen haben.

Stimmt? Stimmt vielleicht?

Aber eines sollten die Rüganer bedenken, viele Besucher kommen wegen der Natur nach Rügen und nicht um auf einer Schnellstraße über die Insel brausen zu können. Wenn Rügen verbaut wird und man die Insel schnell verlassen kann, werden dies die Besucher auch tun.

Allerdings ist fraglich, ob sie dann wiederkommen.

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Okt 06 2010

Kraniche auf Rügen

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Bekannte, die gerade von Rügen heimgekehrt sind und erstmals im Herbst auf Rügen waren, haben mir begeistert von den dort gerade rastenden Kranichen berichtet und dieses Naturschauspiel sollte man sich nicht entgehen lassen.

13  in der luft KopieWenn Sie noch ein Quartier dafür benötigen, hier sind noch wenige Termine für Schnellentschlossene frei

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