Mai 13 2010

Ralswiek – Neuenkirchen

Autor: . Abgelegt unter Das Inselinnere

schloss ralswiek ©walker

schloss ralswiek ©walker

Eine Wanderung, die man am besten außerhalb der Zeit der Störtebecker-Festspiele durchführt, da man sonst etwas Probleme mit dem Parken in Ralswiek hat. Kurz gehen wir zum Jasmunder Bodden, dann durch den Schlosspark und am Schloss vorbei im Wald aufwärts.

Nach einer kurzen Strecke auf der Straße folgen wir einem Wanderweg nach Norden und kommen wieder in Boddennähe. Über Moiselbritz erreichen wir den Campingplatz Banzelvitzer Berge, den wir entweder durchqueren oder auf der Landseite umgehen.

In den Banzelvitzer Bergen dominieren Stieleiche, Hasel und Vogelkirsche. Ein Steilhangwald steht auf dem inaktiven Kliff am Großen Jasmunder Bodden. Hier brüten auch Uferschwalben in kleinen Kolonien, während Grauammer, Neuntöter und Sperbergrasmücke zu den Brutvögeln der Banzelvitzer Berge zählen.

Über eine schmale Landzunge, die den Großen Jasmunder Bodden vom Tetzitzer Bodden trennt, erreichen wir die Halbinsel Liddow, auf der die Fernsehserie „Robbie“ gedreht wurde.

Der 568 Hektar große Tetzitzer See prägt das seit 1990 unter Naturschutz stehende Gebiet. Er ist durch den Liddower Strom mit den Boddengewässern verbunden. Die Seeufer haben einen nahezu geschlossenen Schilfröhrichtsaum, der im Süden seine größte Ausdehnung aufweist. Der Tetzitzer See hat als Rastgewässer große Bedeutung.

Wir überqueren den Liddower Strom und erreichen auf der Straße unser heutiges Ziel, Neuenkirchen. Die Neuenkirchener Kirche besitzt das älteste noch erhaltene, aus der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts stammende Glockenspiel auf Rügen.

Streckenlänge: ca. 14 km, überwiegend flach, im Bereich der Banzelvitzer Berge etwas hügelig, teilweise asphaltiert.

Varianten

Man kann die Wanderung auch in Moiselbritz oder Kartitz beginnen. Vor den Banzelvitzer Bergen lohnt auch ein Abstecher nach Rappin. Mit dem Bau der Backsteinkirche wurde bereits um 1300 begonnen, interessant das kreuzrippgengewölbte Langhaus mit einer Kalksteintünfte aus den den Anfängen der Kirche und der erst um 1635 erbaute hölzerne Glockenturm.

Kirche Rappin ©walker

Kirche Rappin ©walker

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