Monatsarchiv für April 2010

Apr 22 2010

Lietzow-Bergen (2)

Autor: . Abgelegt unter Das Inselinnere

Bergen ist als Kreisstadt von Rügen mit ca. 20 000 Einwohnern sowohl geografischer Mittelpunkt Rügens als auch Verwaltungszentrum und Verkehrsknotenpunkt für Straße, Schiene und Bus, von dem alle Teile der Insel schnell erreicht werden.

1193 ließ Fürst Jaromar I. von Rügen ein Nonnenkloster in der Nähe der fürstlichen Residenz auf dem Rugard errichten. 1539 wurde die Klosteranlage in ein adliges Damenstift umgewandelt. 1732-1736 erfolgte der Bau der heute noch vorhandenen Stiftsgebäude. Heute zeigen sich den Besuchern beide Stiftsgebäude erfolgreich saniert, in denen vor allem das Stadtmuseum Bergen und Schauwerkstätten untergebracht sind.

Die Marienkirche in Bergen ist das älteste Sakralgebäude Rügens (Baubeginn um 1170) und eine der schönsten Backsteinkirchen des dänisch-norddeutschen Raums. Sie ist dem Lübecker Dom nachempfunden und sollte ursprünglich als Hofkirche dienen, wurde bald aber als Klosterkirche und ab 1380 auch als Pfarrkirche genutzt.

Im 14. Jahrhundert baute man den als romanische Basilika begonnenen Bau in eine gotische Hallenkirche um. Besonders eindrucksvoll sind heute noch die in Chor und Querhaus erhaltenen Fresken.

Streckenlänge: ca. 17 km, leicht hügelig, teilweise befestigte Wege

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Apr 15 2010

Lietzow – Bergen (1)

Autor: . Abgelegt unter Der windreiche Norden

Auf dem Damm zwischen dem großen und kleinen Jasmunder Bodden verlassen wir den kleinen Ort, schauen zurück nach dem weißen Schlösschen, das der Burg Lichtenstein nachempfunden und, durchqueren ein Waldstück und erreichen über einen Bootssteg Ralswiek mit seiner Naturbühne mit den Störtebecker-Festspielen, die schöne Parkanlage mit vielen seltenen Bäumen, die besonders im Herbst mit ihren Farbenvielfalt einen besonderen Genuss darstellen sowie das sanierte Neo-Renaissance-Schloss aus dem Ende des 19. Jahrhunderts – heute ein Hotel -, das an die Loireschlösser erinnert.

Die Geschichte des Ortes geht weit zurück wie Ausgrabungen nachweisen. Archäologen fanden hier Boote aus der Zeit der Ranen. Die Funde lassen vermuten, dass hier an dieser Stelle einer der größten Handelsplätze der Ranenzeit (9.-12. Jh.) gelegen hat.

Vom Park und Schloss hat man einen guten Blick auf die Naturbühne, die mit den Kulissen des Störtebecker-Dramas wie eine Geisterstadt wirkt, die Bühne öffnet sich zum Wasser hin, das mit Seeschlachten in die Aufführungen einbezogen wird. Seit Sommer 1983 werden die Störtebecker-Spiele wieder aufgeführt.

Naturbühne Ralswiek

Naturbühne Ralswiek

Um das Schloss herum wurde nach 1894 eine bereits seit 1800 bestehende Parkanlage zu einem weiträumigen Landschaftspark mit vielen interessanten und bedeutsamen Bäumen umgestaltet.

Vorbei an der Schwedenkapelle gehen wir durch überwiegend landwirtschaftlich genutztes Gebiet in Richtung Bergen und umrunden dabei teilweise den Nonnensee, er dient heute vielen Vogelarten als Brut- und Schutzplatz und als Naherholungsgebiet und kann auf einem Weg von 5 km Länge umrundet werden. Der See wird im Laufe der Zeit verlanden wird, so sagen es zumindest die Experten vor. Von einer kleinen Aussichtsplattform hat man einen schönen Blick über das Gewässer.

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Apr 05 2010

Anreise

Autor: . Abgelegt unter Allgemein

Wie kommt man am besten auf die Insel?

Mit der Bahn über Stralsund nach Bergen, Binz und Sassnitz, teilweise sogar ohne Umsteigen mit einem IC.

Oder durch die Luft nach Güttin, allerdings landen dort nur kleinere Flugzeuge.

Doch die meisten Besucher und Urlauber kommen mit dem eigenen Auto und sie haben die Qual der Wahl. Noch können Sie den alten Rügendamm benutzen, den wir der Rügenbrücke vorziehen, da man von hier leichter über eine schöne Alleenstraße nach Putbus kommt. Allerdings ab Mai wird dieser für ein Jahr, zumindest für Autos gesperrt.

Rügenbrücke herberts-rügen-blog

Rügenbrücke herberts-rügen-blog

Dann natürlich über die moderne Rügenbrücke.

Gerne nutzen wir aber auch die Fähre von Stahlbrode, denn wenn man übers Wasser fährt, denn dann wird einem der Inselcharakter noch viel deutlicher. Seit Ostern und bis in den Herbst hinein, ist die Fähre wieder im Einsatz.

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